Erfahrungsbericht

Riccardo, Azubi zum Industriekaufmann

„Ich habe mich sofort wohlgefühlt“


Ich bin auf der Ausbildungsmesse in Ennepetal auf Siegfried Jacob Metallwerke aufmerksam geworden. Mich begeistert einfach das Prinzip Recycling. Mir ist die Umwelt sehr wichtig und hier wird das großgeschrieben. Das Gespräch auf der Messe war sehr persönlich. Irgendwie habe ich mich sofort wohlgefühlt. Direkt am nächsten Tag habe ich meine Bewerbung abgeschickt und nach meinem Abi hier angefangen.

Aktuell bin ich im ersten Ausbildungsjahr. Meine erste Station der Ausbildung war die Zentrale. Dort habe ich Anrufe entgegengenommen und diese dann auf die einzelnen Abteilungen verteilt. Das Spannende ist, dass wir dort sehr viel Kontakt zu Kunden haben. Manchmal klingeln drei Telefone gleichzeitig. Wenn die Nummern auf dem Display erscheinen, muss ich abwägen, welches Telefonat wichtiger ist. Dadurch habe ich gelernt, wie ich strukturiert arbeite und Prioritäten setze.


 „Wir durchlaufen viele Stationen“

Insgesamt durchlaufen wir als Azubis zum Industriekaufmann (m/w/d) sehr viele verschiedene Abteilungen im Unternehmen. Das reicht von der Personalabteilung über die Zentrale und Disposition bis zur Handels- und Abwicklungsabteilungen. In der Buchhaltung befasse ich mich unter anderem mit dem Zahlungsverkehr. Zudem schreibe und buche ich Rechnungen für den Ein- und Verkauf.

In der Disposition sitzen wir in der Warenannahme und -ausgabe und kümmern uns um viele verschiedene Aufgaben. Dazu gehört zum Beispiel das Erstellen von Zollpapieren für Länder außerhalb der EU. Als Metallhändler liefern wir unsere Waren bis nach Tunesien oder Indien. Es gibt unglaublich viel zu tun. Manchmal kommen bei Siegfried Jacob Metallwerke 15 Lastwagen gleichzeitig an oder wollen schnell abfahren. Wir müssen dann wissen, welcher Lastwagen mit welchem Material Vorrang hat.


 „Ich bin stolz, wenn ich geholfen habe“

Hin und wieder kommen auch Sonderaufgaben rein. Gerade eben habe ich für unser Lager eine neue Liste aufgestellt. Das Lager hat ein neues Gerät bekommen. Damit die Kollegen wissen, wie sie es am besten nutzen, habe ich eine kleine Aufstellung gemacht. Ich bin stolz, wenn ich jemandem geholfen habe und die Arbeit dann schneller abläuft.

Besonders gefallen mir die Vielseitigkeit und der Umgang mit den Kollegen. Das ist alles sehr kollegial. Und dafür steht Siegfried Jacob. Wir haben monatliche Azubitreffen. Dort tauschen wir uns aus, können Fragen stellen. Letztes Jahr waren wir zusammen im Freizeitpark. Da haben wir viel Spaß miteinander gehabt und wir haben uns noch besser kennengelernt.

Auch mein Ausbilder hat immer einen Moment Zeit für mich. Wenn ich Fragen habe, klären wir diese sehr schnell und ich weiß dann wie ich weiter vorgehen muss.


„Intensive Vorbereitung auf die Abschlussprüfung“

Ich kann mich mit Kollegen gezielt über die Prüfungen unterhalten. Dadurch kann ich besser abschätzen, was mich erwartet und wir können gegebenenfalls bestimmte Punkte noch mal genauer durchgehen sollten. Außerdem gibt es hier viele Fort- und Weiterbildungsangebote. Für Auszubildende gibt es im dritten Lehrjahr die Möglichkeit einen intensiven Vorbereitungskurs auf die Abschlussprüfung zu machen. Dadurch bin ich gut vorbereitet.